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Business Systemhaus AG

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Pressekonferenz 2009 – Bericht des Nordbayerischen Kuriers

Nach dem erfolgreichsten Geschäftsjahr der Firmengeschichte packt das Business Systemhaus ein Großprojekt an

Bayreuth

Von Frank Schmälzle

Von Krise keine Spur: Die Business Systemhaus AG mit Hauptsitz in Bayreuth hat gerade das erfolgreichste Geschäftsjahr seit seiner Gründung abgeschlossen. Vorstandsvorsitzender Willi Deppner legte gestern die Unternehmensbilanz vor.

Eckpunkte daraus: Das Systemhaus, das integrierte Unternehmenssoftware aus dem Hause Microsoft vertreibt und an die individuellen Anforderungen seiner Kunden anpasst, hat im zurückliegenden Geschäftsjahr einen Umsatzsprung von 25 Prozent auf 4,2 Millionen Euro gemacht. Auch beim Auftragseingang gab es nach Deppners Angaben für das Unternehmen, dass seine Belegschaft auf aktuell 38 Mitarbeiter aufstockte, ein deutliches Plus um acht Prozent.

Der Bestand an Installationen integrierter Unternehmenssoftware der Marke Microsoft Dynamics, die das Business Systemhaus betreut, stieg damit auf 315. Für den Vorstandschef ist das mehr als eine schlichte Zahl: Dahinter stehen 315 Kundenbeziehungen mit Beratungs- und Betreuungsbedarf. In der Folge legte der Anteil der Dienstleistungen am Gesamtumsatz auf über zwei Millionen Euro zu – das Unternehmen ist damit unabhängiger vom wenig lukrativen Hardwaremarkt.

Gesundes Wachstum

Für Deppner zählen allerdings nicht in erster Linie die großen Sprünge – wichtiger ist ihm die Konstanz: Seit Firmengründung 1995, damals durch einen Management-Buy-out aus der sich auflösenden Taylorix-Organisation, wuchs das Unternehmen im Jahresdurchschnitt um fünf Prozent.

Aufwärts soll es auch im gerade begonnen, neuen Geschäftsjahr gehen. Als eine der vordringlichsten Aufgaben sieht der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsaktionär die Integration einer Niederlassung in Hannover, die das Business Systemhaus im vergangenen Oktober übernommen und vor dem Niedergang gerettet hatte. Dieses Systemhaus war wie das Bayreuther Unternehmen Mitte der 90er Jahre aus der Taylorix-Organisation hervorgegangen – aus Effizienzgründen hatten beide den selben Namen gewählt, waren rechtlichen und unabhängig aber nicht miteinander verbunden. Das Bayreuther Systemhaus griff jetzt ein, als das Unternehmen in Hannover in Schieflage geriet – nicht zuletzt um Irritationen am Mark zu vermeiden. Eine Insolvenz in Hannover hätte zwar nicht zu einem wirtschaftlichen, möglicherweise aber zu Imageschaden für Bayreuth führen können. Und: “Wir haben uns mit der Übernahmen natürlich auch ein paar gute Kunden ins Haus geholt”, so Deppner. Gleichwohl bleibe es eine Aufgabe, den neu hinzugekommenen Standort auf einen wirtschaftlichen guten Weg zu bringen.

Auch wenn die Krise das sich komplett aus eigenem Cash-Flow finanzierende Bayreuther Unternehmen nicht unmittelbar betrifft: Indirekt spürt man im Business Systemhaus die Turbulenzen sehr wohl. Kunden zögern aktuell mit Abschlüssen – ihnen fehlt die Liquidität, weil Banken Kredite nur noch sehr vorsichtig vergeben. Dem wollen Deppner und sein Team in den nächsten Monaten entgegentreten. Teilzahlung, Ratenzahlung, zinslose Darlehen oder Obligoübernamen für Kunden bei Leasingsgesellschaft – diese Form der finanzorientierten Dienstleistung wird künftig zum Angebotspaket für ausgewählte Neukunden gehören. Das Business Systemhaus kann es sich leisten – die Firma macht seit ihrer Gründung stetig Gewinn und ist komplett schuldenfrei. Die Aktionäre belassen regelmäßig den größten Teil des Ertrags im Unternehmen.

Einfacher und transparenter

Drittes wesentliches Vorhaben für das neue Geschäftsjahr: Mindestens zwei bis drei Prozent des Umsatzes will man in ein ambitioniertes Entwicklungsprojekt investieren. Auf Basis einer von Microsoft zur Verfügung gestellten Schnittstelle arbeiten die Experten des Business Systemhauses an einer Lösung zur sinnvollen Zusammenführung von Daten des betriebswirtschaftlichen Systems und der Office-Welt. Damit soll ein Werkzeug entstehen, das Projektmanagement einfacher und transparenter macht.

Da passt es, dass das Business Systemhaus nach 2008 erneut den Sprung in den Microsoft President’s Club geschafft hat. Dem gehören deutschlandweit nur 18 Microsoft-Partner an, die sich durch hohe Kundenzufriedenheit und starkes Wachstum, Projekt- und Entwicklungskompetenz und Innovationskraft auszeichnen. Die Mitgliedschaft in diesem Club bedeutet nicht nur, dass Microsoft bessere Konditionen anbietet, die am Ende dem Kunden zugute kommen. Genau so wichtig ist Deppner der unmittelbare Austausch mit Microsoft-Spezialisten bei strategischen Projekten. Die Zusammenführung von Office und betriebswirtschaftlicher Software ist zweifellos ein solches Vorhaben.

Quelle: Nordbayerischer Kurier vom 17.07.2009

Doris Buchner
Kontakt zu uns
Business Systemhaus AG
Himmelkronstraße 18
95445 Bayreuth

Telefon: +49 921 595-0
Telefax: +49 921 595-95
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